5. Lauftag des Lkr. Miltenberg

Und schon wieder eine neue persönliche Bestzeit und das auch noch unverhofft.

Doch erstmal von Anfang an.

Nachdem ich in Kleinostheim (siehe letzten Blogeintrag) meine Bestzeit über 10 km geradezu pulverisiert hatte auf 50:32 min, habe ich es irgendwie geschafft weniger zu Laufen und immer gute Ausreden fürs Nichtlaufen zu finden:

  • Och in 2 Tagen fahr ich in Urlaub, da lohnt sichs nicht.
  • Bin im Urlaub da jogg ich nicht
  • Muß mich vom Urlaub erholen
  • Boah is das warm
  • Das Bier ist soo schön kühl usw.

Also im Endeffekt seit 01.August bis gestern 6 Läufe mit insgesamt 59 Kilometern … aber überall mind. ein Grinsesmiley als Laufbewertung. Dafür aber jede Woche 1mal mind. 1 Stunde auf dem Rad-Ergometer. Bilde mir da immer schön fest ein, dass ich da meine Ausdauer/Herzfrequenz trainiere.

Eigentlich doch keine gute Vorraussetzung für eine neue Bestzeit. Gestern morgen dann dafür schön früh aufgestanden und meinen Magen mit fester Nahrung beglückt. Losgetuckert und im Auto die Heizung angemacht. Hoffentlich wirds wärmer, hab doch nur kurze Sachen zum Laufen dabei.

Startnummer abgeholt und dann, noch im Trainingsanzug, eingejoggt. Und wie auf Bestellung kommt die Sonne raus. Trainingsanzug schnell raus, ein wenig gedehnt und noch ein bischen weitergejoggt.

Start pünktlich um 8:45 und ich diesmal nicht ganz hinten wie sonst, sondern mittendrin. Lief sich auch super an. Ab und zu jemanden überholt und seltenst selbst überholt worden.

Bei km 3 deutete sich ein Seitenstechen an und gleich mal weggeatmet.
km 5 … mhh laut Analog-Uhr so 26 min gebraucht, letzten km immer im ungefähren 5er Schnitt. Schön, kann so weitergehen(laufen).
km 7, ich werde überholt. He den hatte ich doch schon bei km 3 selbst überholt.
km 8, er wird langsamer, oder ich schneller? Jedenfalls sein Vorsprung bleibt konstant (25 m).
km 9, jippieh ich hab ihn eingeholt. Laufen nebeneinander.
km 9,234 so jetzt geben wir mal langsam Gas, auch wenn meine Oberschenkel langsam das Brennen anfangen. Mein Wille ist stärker.
km 9,877, die lange Zielgerade, ich sehe die Zieluhr Punkt 50:00. Erster Gedanke: Verdammt, die 50 nicht geknackt. Kurz danach, aber Bestzeit wirds!
km 10, 50:20 min. (Letztes Jahr 53:02)

Und gleich ab in die Verpflegungszone. Iso, Apfelsaft, Wasser, Bananen und Weizen. Überall durchprobiert.

So was lerne ich jetzt aus diesem Lauf? Weniger Training bringt Bestzeit … oder hättest mehr trainiert hättest die 50 geknackt (Jahreskilometer 326).
Egal, dann fällt die 50 eben nächstes Jahr. Noch ein Rennen am Sonntag (vielleicht die Goldbacher Meile) und die Laufsaison muss der Tischtennissaison weichen.

Homepage des Veranstalters

Verpflegung top, Strecke top, ich komm wieder!

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