Nokia N8 – Mein Vorweihnachtsgeschenk

Mal wieder was von meiner Technik-Front. Schon seit einiger Zeit spielte ich mit dem Gedanken mir ein neues bzw. aktuelleres Handy zuzulegen. Insbesondere die Alleskönner (= Smartphones) haben es mir angetan. Bisher war ich jedoch mit meinem Nokia N73 doch recht zufrieden. Ein paar Sachen störten mich dann mit der Zeit dann schon wie z.B. spezieller Audio-Ausgang, kann keine mp4 abspielen usw.

Doch welches Handy sollte es werden? Minimum sollte sein:

  • Touchhandy und in der Folge auch ein größeres Display
  • Navigation
  • vernünftiger Audioausgang
  • WLAN-fähig
  • und aktuelle Videoformate (hauptsächlich mp4) sollte abspielbar sein.

Irgendwie landete ich dann immer wieder bei Nokia , da insbesondere die Navigation (OviMaps) gleich mit integriert, kostenlos und auch Offline verwendbar ist. Und dann wurde das Nokia N8 veröffentlicht und ich war schon von den technischen Daten begeistert. Sogar die negativen Stimmen wie „zuwenige Apps“, „schwache Prozessorleistung“ usw. konnten mich schrecken.

Dann gabs das Angebot des MediaMarkts: Nokia N8 in dunkelgrau für 429,- €. Zu der Zeit gerademal 20 € über dem günstigsten Online-Anbieter. 2 Tage später startete die MediaMarkt-Aktion 50 €-Gutschein für 40 € und ich schlug zu.
Im Endeffekt kostete mich das gute Stück dann ~ 350,- € und ich strahlte als ich es in den Händen hielt.

Gefühlt leichter als mein altes Handy und das Gehäuse auch irgendwie besser. Gleich alle aktuellen Updates aufgespielt und schwupp war schon ein kostenloses Spiel mit installiert. Real Golf 2011 nannte es sich. Gleich danach über OviStore weiter nach kostenlosen Spielen bzw. Programmen gesucht und gleich fündig geworden:

Alles über WLAN heruntergeladen und installiert.
Opera Mobile läßt sich wirklich besser bedienen als der mitgelieferte Browser.
OviMaps schon in Nürnberg getestet und für gut befunden (sogar ein paar Gebäude in 3D mit dabei).
Musik-Player funktioniert auch und habe nichts daran aussetzen und mit dem Video-Player ist es genauso.
Kamera mit 12 Megapixel ist integriert und macht Bilder, nur habe ich mir diese noch nicht auf dem PC angeschaut.

Die vielen Funktionen des Handys habe ich noch gar nicht alle genutzt, aber ich muss sagen: ich bin begeistert.

Jetzt muss das Handy noch ewig halten und ich bin glücklich!

28. Wintercross Goldbach – 2. Lauf

Mein letzter Trainingslauf war am 30.10. und in den letzten rund zwei Monaten war ich nur viermal auf der Strecke.
Wirklich gute Vorzeichen um beim Wintercross in Goldbach (10 km) eine Top-Zeit hinzulegen. Mein selbstgestecktes Ziel war unter 1h10min zu bleiben.

Bei diesem Wetter konnte ich einfach nicht die Füße stillhalten und ich wollte schon seit einiger Zeit unbedingt bei dem Wintercross mitmachen. Brav wie ich bin erstmal eine dreiviertel Stunde vor dem Start meine Einzelstart-Anmeldung abgegeben. Schön warm war es draußen und blauer Himmel, Läuferherz was willst du mehr?

Dann eine Viertelstunde vor dem Start ein wenig eingetrappt und gaaaanz hinten im Feld einsortiert. Kurz danach ging auch schon der Countdown los und gaaanz weit vorne war tatsächlich ein Startfähnchen zu erahnen. Mit den Worten „Viel Spaß beim Sommercross“ ging es dann auf die Strecke. Am Anfang natürlich ein wenig eng, aber so konnte ich nicht zu schnell angehen (positiv). Nach dem Hügel ging es schon zur ersten Schleife und ich durfte die Spitzengruppe begutachten, die uns entgegenkam. Sahen noch alle ganz frisch aus 😉 .

Angeblich waren Lothar Leder, der Vizedeutschemeister über 50 km und die deutsche Meisterin im Berglauf (beide kenne ich nicht) am Start. Die waren wahrscheinlich auch da mit in der Spitzengruppen (aber erkannt hab ich sie nicht). Bei mir selbst ging es ganz gut, war schön zu laufen auf der leicht angematschten Strecke. Bei ungefähr km 3 wurde ich nach der Zeit gefragt und da waren doch noch nichtmal 18 min um. Klasse Sache.

Ab und zu hat es sich an den Bergen gestaut, trotz allem konnte ich schön durchlaufen.
Auf dem zweiten und letzten „Begegnungsabschnitt“ kamen uns schon richtige Pulks entgegen. Zu dem Zeitpunkt war die Spitze mit Sicherheit schon im Ziel und hielten ein Pläuschchen bei warmen Tee.
Ein paar Wellen und dann die lange Bergab-Passage auf der ich schön ausruhen konnte (und auch ein paar mal überholt wurde).

Zum Schluß der Wadenbeißeroberschenkelstreßeranstieg. Doch vorher wurde ich wieder nach der Zeit gefragt ^^. 50 Minuten … mhhh, da könnte ich ja unter einer Stunde bleiben … na, mal schauen was geht. An dem Anstieg gingen dann schon einige in den flotten Walkschritt über doch ich konnte durchziehen (stolzbin).

Und schon war der Zieleinlauf … bei meinem Durchlauf wurde eine 59:22 angesagt, also unter einer Stunde … geil. So schnell war ich selbst während meines besten Sommertrainings nicht.

Kann ich jetzt endlich mit der Winterpause anfangen? 😉

Data Crow

Auf der Suche nach einem Medien-Verwaltungsprogramm bin ich auf DataCrow gestoßen. Schon in der Grundausstattung ist es möglich Bücher, Musik-CD’s, Filme und vieles mehr zu verwalten. Auch eine Benutzerverwaltung ist mit integriert.
Informationen zu Büchern, Filmen usw. kann das Programm automatisch von Amazon, imdb und anderen Quellen automatisch beziehen und auch aktualiseren.

Natürlich ist es auch möglich die Funktionen weiter zu erweitern bzw. für sich selbst weitere Kategorieren einzufügen. Eine deutsche Sprachdatei ist auch verfügbar, die aber noch nicht perfekt ausgereizt ist.

Es können auch Berichte in html oder pdf ausgegeben werden. Und auch diese können individuell zusammengestellt werden. Ich habe z.B. die Vorlage für die Filme-html’s ein wenig meinen „Bedürfnissen“ angepaßt und möchte diese auch gleich zur Verfügung stellen: Downloadlink
Die Datei einfach unter datacrow\reports entpacken.

Ich möchte nicht auf jede Kleinigkeit eingehen, das das Programm kann, drum hier nur ein paar Stichpunkte:

  • Plattformunabhängig und Portabel
  • Einfach bedienbar und Funktionsreich
  • Optional internal web server und web GUI
  • PDF, Html export
  • Eigene Module können erstellt werden
  • usw.

11. Goldbacher Meile

Auch bei der Goldbacher Meile war ich dieses Jahr am Start (2009 ). Und dieser war schon am Sonntag letzter Woche in der Frühe. Die Sonne begrüßte einen im Start- Zielbereich bei doch recht kühlen Temperaturen (rund 7°). Und ich hatte doch tatsächlich meine lange (neue!) Hose einmal bei einem Lauf an. Aber wirklich kalt ist es mir dann doch nicht geworden.

Vor uns starteten die Halbmarathonis und wir Kurz-Crosser fanden uns kurz danach auf der Startlinie ein. Um 9:10 Uhr kam der Startschuss und wir wetzten gleich los. Diesmal hab ich versucht mich recht weit vorne einzureihen und habe wohl auch gleich die richtige Reihe erwischt. Schnell zog sich das Feld auseinander.
Nach dem ersten Berg sah ich auch schon die Spitze entgegenkommen. Und ich war auch schon irgendwie außer Atem. Versuchte trotz allem das Tempo irgendwie zu halten. Dann kam auch schon die lange Bergab-Passage und ich konnte mich schön ausruhen. Habe mich auf dem Stück dann auch überholen lassen (brauchte wirklich die Pause), aber nur von zwei Läufern.
Danach kam auch schon der letzte knackige Berg und als ich oben ankam, war ich auch schon fast stehend KO. Zielsprint und ich sehe auf der Uhr eine 31:irgendwas. Seltsam, 3 Minuten langsamer als letztes Jahr? Egal, erstmal Tee her und ausschwitzen.

Am Ende war es eine 26:53 min auf die 5,4 km und wieder eine neue PB für mich. Die angezeigte Zielzeit war einfach um 5 Minuten falsch. Nach dem letztjährigen ersten Platz in meiner Altersklasse, dieses mal der Letzte. Aber auch nicht schlimm.

Nebenbei wurde noch ein neuer Streckenrekord aufgestellt mit 18:51 min (über eine Minuten schneller).

Im Ziel dann wieder den lecker Kuchen in Beschlag genommen und noch den Zieleinlauf der Ersten im Halbmarathon miterlebt.

Dies war’s dann auch schon für das Laufjahr.

Kleine Statistik:

Gesamtlaufkilometer 2010: 470 (2009: 338)
Anzahl der Läufe 2010: 54 (2009: 40)
Wieder nur persönliche Bestleistungen aufgestellt wie z.B. 10 km in 49:17  ( 2009 in 50:20  )

Jetzt gehts wieder mit Tischtennis los.

6. Lauftag des Lkr. Miltenberg

Wie in den letzten beiden Jahren ( 2008 , 2009 ) bin ich auch dieses Jahr wieder beim 6. Lauftag des Landkreises Miltenberg an den Start gegangen. Durch meine Voranmeldung konnte ich auch erst 20 Minuten vor dem Start eintreffen und die Startnummer zügig abholen. Wie auch schon in den letzten Jahren war die Moderation und die Musik im Start-/Zielbereich wieder Klasse.

Pünktlich um 8:45 Uhr ging es auf die altbekannte Strecke und ich legte gleich zügig los. Den ersten Kilometer auch schon in 4:30 heruntergerissen. Hab mich dann auch gleich ein wenig eingebremst, da meine Zielzeit eigentlich bei 49:30 min lag. Ab Kilometer 2 habe ich dann jeden Kilometer in rund 5 Minuten abgerissen. Ging dann die alte Bahntrasse immer „bergauf“. Eigentlich gar nicht zu spüren. Ab dem Wendepunkt ging es ja dann auch zum Glück nur noch „bergab“. Konnte mein Tempo immer schön halten, auch wenn ich doch ab und zu überholt wurde.

Bei km 8 dann einen humpelnden Läufer überholt, den ich dann in der Dusche wieder traf. Gute Besserung nochmal!

Die vier Verpflegungspunkte waren auch wieder gut verteilt, so dass keine Wünsche offen blieben. Letzten Kilometer nochmal ein wenig Gas gegeben und im Schlußspurt konnte ich dann doch noch einen Läufer überholen.

Endzeit brutto bei 49:17 min und neue persönliche Bestleistung. Das dritte Mal in Folge habe ich hier einen persönlichen Streckenrekord aufgestellt. Das heißt natürlich, dass ich nächstes Jahr auch wieder mit dabei bin. Außerdem muss die T-Shirt-Sammlung weiter ausgebaut werden.

Im Anschluß dann die warmen Duschen ausgiebig genutzt und den leckeren Kuchen schmecken lassen. Noch den Zieleinlauf bei den 3,6 km verfolgt und die Sonne im Ziel genossen.

Wie jedes Jahr ein Klasse organisierter Lauf und der Bilderservice ist auch nicht zu verachten.

Nächster Lauf dann die Goldbacher Meile. Bis dahin!

4. Kinzigtal Challenge

Letzten Sonntag ging es nach Nieder-Moos an den See und auf dem Weg lag Wächtersbach, wo an diesem Tag auch die 4. Kinzigtal Challenge stattfand. Hatte mich dort recht kurzfristig am Donnerstag zuvor für die 5 km-Strecke angemeldet, um vielleicht mal auszutesten wie schnell ich wirklich kann.

Nach leicht verspäteter Abfahrt zu Hause kam ich dann doch noch rechtzeitig dort an. Und es war doch tatsächlich neblig und „nur“ 17° C. Naja, beim Lauf werde ich ja wohl nicht frieren. Ich ging mich dann auch schon einlaufen und zeigte meiner Begleitung das Ziel, damit sie dort schön brav auf mich warten kann. Das Ziel war übrigens das Wächtersbacher Schwimmbad.

Um 9 Uhr wetzten dann auch schon die Schüler los und wir 5km Läufer konnten uns schon für den 9:05 Start hinstellen. Peng und es ging schon los, merkte sofort, dass ich mich dann doch ein wenig weit hinten hingestellt habe und musste mich bei den 52 Teilnehmern noch ein wenig durchwühlen. Auf der Strecke war aber genügend Platz und es ging schnell vorwärts.

Kaum 500 m um schon die erste Getränkestation, ja welch ein Luxus! War aber wohl eher für die nach uns startenden 10 km Läufer gedacht. Sonne hatte sich auch schon durch den Nebel gekämpft und es wurde prächtig warm. Die ersten vier Kilometer vergingen wie im Flug (bei ungefähr 2,5 km auch wieder eine Getränkestation) und sah mich auf einem weit unter 5er-Schnitt-Kurs! Nur noch Tempo halten. War aber wirklich schwer auf dem letzten Kilometer und ich musste richtig beißen.

Zieleinlauf auf einem roten Teppich und gleichzeitig mit der Siegerin der Altersklasse W10 … Mpf. Aber trotzdem bin ich aufs Treppchen gekommen! Dritter Platz bei den „Ü18“ und somit auch meine erste Bronzemedaille, die ich in Empfang nehmen durfte. Auch wenn ich nur Gesamt-18. geworden bin. Die ganzen jungen Leuts sind halt doch Flitzer.

Dann noch ein paar Stückchen Kuchen gegessen, der kleinen Dusche einen Besuch abgestattet und dann ging es auch schon weiter nach Nieder-Moos.

Der Lauftag in Elsenfeld kann kommen. Endzeit von 23:49 min auf die 5km und somit fast ein 4:45er Schnitt. Wahnsinn!

Neuer Bildschirm – Samsung P2370

Nachdem ich jahrelang an einem kleinen 17″ Zoll Monitor von Dell arbeiten durfte (E176FP), wurde es langsam Zeit einen neuen und größeren Monitor zu besorgen. Was der Monitor mindestens können sollte war:

  • mindestens 22″
  • einen DVB-T-Tuner
  • Full-HD Auflösung
  • und so viele Anschlüsse als möglich

Vor kurzem sah ich dann einige Angebote von LG und Samsung Monitoren und am Ende habe ich mich dann für den P2370HD von Samsung entschieden. Nach kurzem Suchen und Preisvergleich im Internet und im Mediamarkt, habe ich mir den Monitor gleich bei vertixx bestellt und abgeholt. Ging ganz flott und unkompliziert. War sogar 70 € billiger als im Mediamarkt und hatte fast den selben Preis wie bei Amazon.

Sofort das gute Stück aufgebaut und meinen uralten Toshiba-Laptop (Satellite3000) angeschlossen.

Und gleich der Schock, alles verzerrt und mein Laptop kann keine Breitbild-Auflösung. Nach einem Treiber-Update war doch die volle Auflösung möglich. 2002 gabs wohl noch keine Widescreen-Bildschirme. Und jetzt voller Breitbildgenuss.

Noch schnell eine Antenne dran gehängt und den Sendersuchlauf gestartet. Es wurden sage und schreibe 35 Sender gefunden und das mit einer Zimmerantenne. Hier ist wohl das DVB-T Eldorado.

Somit Fernsehen und am Computer arbeiten gleichzeitig möglich.

Aufbau des Geräts ging ganz einfach und auch die Beschreibung ist sehr verständlich. Bild finde ich Klasse, wobei ich hier nicht großartig Games zocke. EPG der Sender wird auch flott heruntergeladen und der Videotext funzt ohne Probleme. 4:3 Sendungen erkennt er wohl nicht automatisch, muss ich aber nochmal genau in der Anleitung nachschauen.

Also nur zu empfehlen dieses Gerät.

Also nächstes muss dann wohl der passende Laptop her.

Thingamablog spricht deutsch

Seit dem Update von Thingamablog auf die Version 1.5.1 musste ich mit einer englischen Oberfläche kämpfen.
Auf der Suche nach einer deutschen Sprachdatei bin ich auf die Seite von Christian Hahn gestoßen und habe dort eine von ihm schon teilweise übersetzte Version gefunden.

Es juckte mich dann sofort in den Fingern und mit Hilfe einer Anleitung von der Thingamablog-Seite habe ich versucht die Übersetzung zu verbessern.

Es hat doch tatsächlich geklappt und hier gleich die Anleitung zum Installieren:

  1. Download der lang_de.zip (Rechtsklick => Ziel speichern unter)
  2. Im Ordner lib der Thingamablog-Installation speichern.
  3. Thingamablog neu starten.

Das war es dann auch schon und Thingamablog spricht deutsch.

Für Verbesserungen habe ich natürlich ein offenes Ohr.

2. Sunbed-Lauf Kleinostheim

Letzter Schultag des Schuljahres 09/10 und in Kleinostheim findet wieder der Sunbed-Lauf statt. Dieses Jahr zum zweiten Mal und ich bin das zweite Mal dabei. (Bericht aus letztem Jahr )

Vorzeichen:

Im Vergleich zum Vorjahr insgesamt 60 mehr Trainingskilometer (319 km gesamt) und in den Wettkämpfen zuvor immer die Bestzeit (15. HVB Citylauf , SEFRA rennt gegen Gewalt 2010 ) gesteigert. Auch habe ich mehr „Überlänge“ trainiert, d.h. mehrere Trainingsläufe auch über 10 km. Unglücklicherweise (oder doch glücklicher?) war auch eine Verabschiedung eines Arbeitskollegen in die Rente und ich hab meinen Magen schön mit Kuchen, Steaks, Bratwurst und Salat gepflastert.

Start war wieder um 19:50 Uhr zu einer wirklich humanen Zeit. Wetter war ideal, nicht zu heiß und die Sonne war gerade am Untergehen. Startschuß und ab gings.

Ich durfte gleich feststellen, dass ich mich genau richtig einsortiert hatte (114 Finisher). Schon nach gerademal 200 m war das Feld sortiert und ich konnte meinen Stiefel laufen. Schon in der zweiten Runde waren nur noch wenige Läufer in meiner Umgebung und ich versuchte einfach nicht zu sehr abreißen zu lassen. Wunschzielzeit für diesen Lauf war für mich unter 50 min und nach zwei Runden war ich auch noch voll im Plan. Ich kann mich an eine Zeit von 24:48 min erinnern die ich da an der Anzeige lesen konnte. Durchlauf nach der dritten Runde war auch voll im Zeitplan doch kurz danach wurde ich schon vom Ersten überrundet.

Jetzt noch das Tempo halten und ich schaffs. Hatte dann Einen erreicht an den ich mich hängen konnte und lies mich von ihm ziehen, doch dann knapp 700 m vor dem Ziel gab er noch ein wenig Druck auf die Sohle und ich konnte nicht mehr mithalten und mußte ihn ziehen lassen. 40 m vorm Ziel sah ich dann die 49 auf der Zeittafel aufleuchten! „Geil“ dacht ich mir, ich kanns schaffen … „Gib noch ein wenig Gas“ … „Öhm, geht nicht“. Zieldurchlauf bei 49:58 min.

Neue persönliche Bestzeit ist geschafft! Am Ende wurden es dann 49:44 min netto. Schlagkaputt im Ziel und dann gleich an Wasser und Weizen erfreut.
Schade, dass die Veranstalter die Teilnehmerzahlen des letzten Jahres nicht erreicht haben. Bin aber nächstes Jahr trotzdem wieder dabei.

Nachzeichen:
Durch das viele Essen tagsüber, hab ich dann doch eine schöne Plautze vor mir hergeschoben. Also war die Bestzeit nicht das Ende der Fahnenstange.
Wenn ich mein Training so weiter durchziehe, wirds in Elsenfeld beim Lauftag vielleicht wieder was mit einer neuen PB.

Ihr werdet von mir hören.

SEFRA rennt gegen Gewalt 2010

Ist schon ein Weilchen her der Lauf (Sonntag 11.07.2010), aber trotzdem hier mein Bericht.

Da ich auch schon letztes Jahr mit von der Partie war, konnte ich dieses Jahr nicht wirklich kneifen, außerdem hatte ich noch zwei Arbeitskollegen überreden können mitzulaufen. Wie immer ging der Erlös des Laufes komplett an Sefra (http://www.sefraev.de).

Schon am Donnerstag habe ich mir die Startnummer abholen können, sodass es gereicht hat, nur 10 Minuten vor dem Start anzutanzen. Natürlich auch wie letztes Jahr die Aufwärmgymnastik verpasst. Machte aber nichts, da es ja um 10 schon wieder 30 Grad hatte.

Pünktlich um 10:30 gings los. Alle Starter (rund 270) mussten durch den Tunnel und konnten gleich loswetzen. Die Strecke war wie letztes Jahr die gleiche geblieben. Besonderheit dieses Jahr: im Schöntal fand zum gleichen Zeitpunkt ein Schöntalkonzert eines Blasorchesters statt. Da mussten wir leider die Zuhörer mit unserem Getrappel im Hörgenuss ein wenig stören.

Bin auch gleich im Laufrythmus gewesen und fühlte mich auf den ersten beiden Runden ganz gut. Getränkestation und eine Dusche (Wasserschlauch THW) waren zur Abkühlung und Erfrischung bereit.
In der dritten Runde musste ich der Hitze und wohl auch meinem flotten Antrittstempo Tribut zollen und lief wohl somit eine (gefühlt) langsamere Runde.

Am Ende sprang für mich dann trotzdem ein neuer Streckenrekord heraus: 30:28 min

Im Anschluss dann Wasser becherweise heruntergekippt und Schaten gesucht. Und danach wieder an der großen Kuchentheke bedient 🙂

Mein Arbeitskollege hat seine/meine Altersklasse gewonnen (naja, Triathlet halt) und die Arbeitskollegin ist auch wohlbehalten ins Ziel gekommen.

Nächster Lauf für mich dann wohl der 2. Sunbed in Kleinostheim.

Nächstes Jahr natürlich wieder beim Sefra-Lauf am Start!

Es musste geschrieben werden