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7. Sefra rennt gegen Gewalt 2011

oder auch der 7. Aschaffenburger Stadtlauf. 6 km auf 3 Runden in der Stadt am Sonntag morgen.

„Vorbereitung“

Jahreskilometer bisher so um die 380 km wobei erst im März so richtig mit Laufen losgelegt wurde. Schon an zwei Wettkämpfen teilgenommen, bei denen ich mich doch recht gut geschlagen habe. Und die Woche vor dem Lauf dann auch recht gut gestaltet. Am Montag 11 km hügelig mit einer Geschwindigkeit von 6:13 min/km. Am Freitag mein „Höhentraining“ (400m höher als normal) über 9,5 km mit einer Geschwindigkeit von 5:51 min/km. Am Samstag dann noch einen Halbmarathon gewandert, wollte mir eine Laufstrecke auskundschaften und hab mich ein paarmal verfranzt.

„Wettkampf“

Tja und Sonntag früh um 10:30 war dann auch schon der Startschuß. Vorgenommen hatte ich mir:

  • Weiter vorne in die Startaufstellung
  • Schneller als das Jahr zuvor (sollte ja schon allein durch das weiter vorne aufstellen klappen)
  • Schön wäre es unter 30 min (merk ja noch das Wandern in den Beinen)

Peng und losgings. Musste dann doch ein paar überholen die fast auf der Straße standen, aber konnte schnell mein Tempo finden. Um die erste enge Kurve und schon hatte ich einige Läufer ausgeguckt die mein Tempo liefen und ich mich hinten dran hängen kann.

Im Schöntal gabs wieder ein Schöntalkonzert und wird durften durch das Publikum durch. Irgendwie lief es richtig gut. Verausgabte mich nicht komplett und versuchte das Tempo beizubehalten. Schwupp waren die 6 km schon um und ich legte meinen Endspurt auf den Asphalt. Und was muss ich auf der Zieleinlauf-Uhr sehen? Eine 28:16 min … ja Wahnsinn! So schnell wie noch nie und wenn ich weiter so planlos trainiere wie bisher, könnt ich ja dieses Jahr sogar ne 48er Zeit auf 10 km schaffen.

Zum Drumrum des Laufes: Zuschauer sind bedeutend weniger als beim Hyplauf. Brennpunkte am Start/Ziel und beim Schöntalkonzert. Es ist auch ein richtiger Volkslauf wie ich finde. Lockere Atmosphäre und kein Eliteläufergehabe rundrum. Aufgrund der doch recht hohen Temperaturen gab es einen Sprühnebel bei Start/Ziel und sogar eine kleine Getränkestation in der Frohsinnstraße.

Nächste Termine:

1. Rotary-Benefizlauf AB am 15.07. (10km)
4. Oscheffer- TSG-Lauf Mainaschaff am 24.07. (5km) vielleicht weiß noch nicht so recht
3. Sunbed-Lauf Kleinostheim am 29.07. (10km)

Meine früheren Sefra-Lauf Berichte: Härtetest SEFRA rennt (2009); SEFRA rennt gegen Gewalt 2010

Zu einem Youtube-Video: hier lang

16. HVB-Citylauf

Wie in den letzten Jahren zuvor (2009, 2010), war ich auch dieses Jahr wieder am 24.05.2011 beim Hypolauf am Start. Durfte aufgrund der im Jahr zuvor gezeigten Leistung wieder im C-Lauf starten und hoffte die Zeit aus dem Vorjahr mindestens zu bestätigen vielleicht sogar zu verbessern.

Wetter schön warm und ein wenig schwül. Am Landing abwärts wie immer dichtes Gedränge beim ersten Durchlauf, doch danach konnte ich eigentlich mein Tempo durchlaufen. Hatte auch irgendwie immer das Gefühl meine Vorjahreszeit zu schaffen. Massig Zuschauer am Wegesrand die einen auch kräftig anfeuerten.

Knapp einen Kilometer vor dem Ziel versuchte ich dann noch ein wenig schneller zu machen und legte wieder einen Schlußspurt hin. Am Ende mal wieder ein Streckenrekord *jippieh* 41:10 min Platz 1182. Zur Siegerzeit fehlt mir noch ein wenig Schnelligkeit … 22:41 min.

Wenn ich meine Steigerung von 38 sek pro Jahr beibehalte, könnte ich in 30 Jahren auch Erster sein!!

Interessante Links dazu:

Tobis Laufseite

TV Mömlingen

Laufreport

Felix Hohm

Johannes Moldan

SEFRA rennt gegen Gewalt 2010

Ist schon ein Weilchen her der Lauf (Sonntag 11.07.2010), aber trotzdem hier mein Bericht.

Da ich auch schon letztes Jahr mit von der Partie war, konnte ich dieses Jahr nicht wirklich kneifen, außerdem hatte ich noch zwei Arbeitskollegen überreden können mitzulaufen. Wie immer ging der Erlös des Laufes komplett an Sefra (http://www.sefraev.de).

Schon am Donnerstag habe ich mir die Startnummer abholen können, sodass es gereicht hat, nur 10 Minuten vor dem Start anzutanzen. Natürlich auch wie letztes Jahr die Aufwärmgymnastik verpasst. Machte aber nichts, da es ja um 10 schon wieder 30 Grad hatte.

Pünktlich um 10:30 gings los. Alle Starter (rund 270) mussten durch den Tunnel und konnten gleich loswetzen. Die Strecke war wie letztes Jahr die gleiche geblieben. Besonderheit dieses Jahr: im Schöntal fand zum gleichen Zeitpunkt ein Schöntalkonzert eines Blasorchesters statt. Da mussten wir leider die Zuhörer mit unserem Getrappel im Hörgenuss ein wenig stören.

Bin auch gleich im Laufrythmus gewesen und fühlte mich auf den ersten beiden Runden ganz gut. Getränkestation und eine Dusche (Wasserschlauch THW) waren zur Abkühlung und Erfrischung bereit.
In der dritten Runde musste ich der Hitze und wohl auch meinem flotten Antrittstempo Tribut zollen und lief wohl somit eine (gefühlt) langsamere Runde.

Am Ende sprang für mich dann trotzdem ein neuer Streckenrekord heraus: 30:28 min

Im Anschluss dann Wasser becherweise heruntergekippt und Schaten gesucht. Und danach wieder an der großen Kuchentheke bedient 🙂

Mein Arbeitskollege hat seine/meine Altersklasse gewonnen (naja, Triathlet halt) und die Arbeitskollegin ist auch wohlbehalten ins Ziel gekommen.

Nächster Lauf für mich dann wohl der 2. Sunbed in Kleinostheim.

Nächstes Jahr natürlich wieder beim Sefra-Lauf am Start!

7. Friedenslauf der Spessartbiker

Eigentlich hatte ich geplant dieses Jahr wieder den Sonnwendlauf in Ebern zu absolvieren, aber leider ist dieser dieses Jahr ausgeholfen. Drum schaute ich mich in unserer Gegend nach einem Lauf um. Zur Auswahl hatte ich dann den Honischlauf in Niedernberg mit einer flachen, angeblich bestzeitfähigen, Strecke und dem Friedenslauf bei mir in der Stadt.

Entscheidung viel dann für den Friedenslauf der Spessartbiker (Näheres dazu hier). Wenn schon laufen dann für was Gutes und in dieser Gegend war ich auch läuferisch noch nie unterwegs. Um 3 Uhr mittags gings dann gleichzeitig mit Nordic Walker, Wanderer und Jogger auf die Strecke. Man hatte die Wahl die 10 oder 5 km Strecke zu erlaufen. Eine offizielle Zeitmessung fand nicht statt.

Nach einer Ansprache des Veranstalters ging es dann auch los.

Kurz nach dem Start ging es gleich den Berg hoch und der Puls kam schön in Schwung. Nach einer seitwärts Bewegung am Berg ging es gleich noch weiter hinauf an einem Kreuzweg entlang mit einigen Stufen. Oben angekommen ging es dann auch gleich wieder bergab in Richtung der Obernauer Kapelle. Hier trennten sich die 5 und 10km-Läufer. Ab hier ging es dann auch weiter schön bergab auf schmalen Trampelpfaden mit schön viel Wurzelwerk. Mit kurzer Sicht auf Obernau ging es dann vorbei am Obernauer Sportplatz, den man nur hören konnte (fand ein Fußballspiel statt), zurück in Richtung Kapelle. Und immer weiter über Trampelpfade und diesmal bergauf.

Nach der Kapelle nun wieder auf einer Schotterstrecke schön flach um sich ein wenig zu erholen. Dann wieder steil bergauf unter einem Strommast durch und am Matsch von Waldarbeiten vorbei. Hier mußten dann auch einige gehen, doch ich konnte komplett durchlaufen *stolzbin*. Auf der Höhe des Berges kam man dann an den 3 Kreuzen raus und ab da ging es dann nur noch steil bergab in Richtung Ziel. Ein paar hundert Meter vor dem Ziel traf ich noch Tischtenniskollegen in seinem Garten und hielt ein kurzes Pläuschen 🙂 .

Im Ziel gabs dann Bratwurst, Kuchen und schön viel zu trinken.

Besonderheiten des Laufes:

  • Als „Startnummer“ hatte man zur Wahl die Wörter „Mut“, „Kraft“, „Wille“ und „Frieden“
  • Man merkte beim Laufen dass niemand auf Zeit lief sondern auf durchkommen und Spaß haben
  • Strecke sehr gut ausgeschildert.
  • Lauter nette Jungs und Mädels
  • Die 10 km waren nach meiner Messung hier bei jogmap 11,4 km und die 5km waren 7,8 😉

PS: Meine Zeit 1h7min bei rund 300 Höhenmeter

15. HVB Citylauf

Nach dem guten Ergebnis im letzten Jahr, mußte ich in dieses mal im C-Lauf (für ambitionierte Hobbyläufer) an den Start gehen.

Start war am 07.05. um 19:25 Uhr und ich noch keine 24 Stunden 30 Jahre alt 🙂 . Ziel war für mich, zumindest unter 45 Minuten zu brauchen, damit ich nicht in den Start des B-Laufes rein prassel. Habe mich auch schön warmgelaufen. Wetter war, für den HVB Citylauf, überraschend trocken aber dann doch ein wenig kühl. Bin deswegen auch mit längerer Hose und 3-lagig an den Start gegangen.

Habe mich am Start auch gleich recht weit hinten eingereiht, damit ich möglichst wenigen im Weg stehe. Ging auch gut auf diese Taktik, leider ist vor uns im Getümmel jemand gestürzt. Hoffentlich geht es im gut. Erste Runde habe ich auch wohl sofort mein Tempo gefunden. Das Feld natürlich recht eng zusammen und der Rundenzähler kam nicht mehr aus dem Piepsen heraus. Ab und zu flitzte jemand recht flott vorbei doch habe ich mich die ganze Zeit recht gut gefühlt. In der vierten Runde ist dann mein Läuferblock überrundet worden, doch in der letzten Runde durfte ich auch einmal überrunden.

Am Ende der letzten Runde dann versucht mehr „Druck“ zu machen. Rund 400 Meter vorm Ziel wurde ich von einem Highspeed-Bayern-Fan überholt. Konnte ich nicht auf mir sitzen lassen und ich versuchte mich an seine Fersen zu heften. Ein mörderischer Endspurt und im Ziel Bestzeit mit 41:58 min. Mußte dann erstmal ausgiebig ausschnaufen um danach das Bavaria Weizen alkoholfrei und das Sodenthaler Wasser zu genießen.

Kurz nach meinem Zieleinlauf startete auch der B-Lauf mit der Frauen-Elite. Ich glaub die rennen schneller als ich bei meinem Endspurt. Der schnellste Mann war bei fast genau 21 min im Ziel.

Nächstes Jahr ist der Lauf dann wieder später am 22. Mai. Und ich hoffe ich bin wieder mit dabei!

Härtetest SEFRA rennt

Soll man es wirklich Härtetest nennen? Lauf für einen guten Zweck und dann „nur“ 6 km.
Egal, ich wollte einfach unbedingt mitlaufen. Startgebühr ging komplett an Sefra (http://www.sefraev.de).

War schon früh am morgen putzmunter (wie immer) und sehnte schon den Start herbei. Daheim noch schnell eine Banane verdrückt und den Magen ein wenig mit Wasser gefüllt. Ich durfte diesesmal auch wieder meine Lieblingspaparazzo und Anfeuerin mitnehmen (Freundin). Um kurz vor 10 ging es dann aus dem Haus. Start sollte um 10:30 sein, also noch ewig Zeit.

Im Startbereich angekommen hörte man schon von Weitem: „1 … 2 … 3 und 4 und andres Bein!“.
Wahhh … Aufwärmgymnastik verpaßt, egal: „learning by gucking“. Dann noch schnell warmgejoggt und schon war ich im Startbereich zu finden.

Auf einmal machts Peng und los gings. Vor mir ein junges Mädel das fast Panik bekommen hat und rechts und links jeden anrempelte, aber es ging ohne Verletzte gut 😉 . Fand dann auch schnell mein Tempo und es ging den Rundkurs entlang: Landing runter – Sandgasse hoch – Roßmarkt – kurz durch den Schöntalpark – am Herstallturm vorbei – auf die Frohsinnstraße Richtung Hauptbahnhof – dann wieder links zur Stadthalle zum Start-/Zielbereich. Das alles insgesamt dreimal. Im Zielbereich auch eine Band die schön Stimmung gemacht hat.

Aber kennt Ihr das auch: Man joggt/läuft/rennt sein Tempo, vor einem ist jemand der extrem unregelmässig läuft und plötzlich ist man neben ihm und hört sein panikmässiges Gejappse. Und da plötzlich wird die eigene Atmung nicht mehr so locker *grml*, man will abhauen, aber er (sind ja eigentlich immer ers) will unbedingt an mir dranbleiben und meine Atmung durcheinanderbringen.

Hab aber trotzdem das Ziel erreicht 🙂 .

Zeit: 31:06 min und somit schnellste Pace die ich je gelaufen bin: 5:11 min/km.

Nach dem Lauf noch schnell ein paar Stückchen Kuchen gemampft um die Kalorienbilanz aufzubessern.

So geht das.

Härtetest Hypolauf

Anfang April habe ich mit meiner Halbmarathon-Vorbereitung begonnen und habe mir einige Zwischenziele bzw. „Härtetests“ gesetzt.

So wie der Gestern direkt vor meiner Haustür stattfindende Hypolauf in Aschaffenburg. Länge 7,9 km auf einem Rundkurs mit 5 Runden. Finisher über 1.900, verteilt auf 4 Läufen eingeteilt nach Leistungsstufe.

Schon einige Tage zuvor war ich recht kribbelig. Bei wetter.com stand für den Zeitram des Laufes eine dicke fette Regenwolke als Vorhersage im Raum. Schon beim Start meines D-Laufes (alle Erstteilnehmer als auch jene die nicht schneller als 42 min in früheren Läufen waren) wurde es Gewissheit … es wird nass. Es fing an zu tröpfeln *grml*.

Rund 900 Starter beim D-Lauf und ich mittendrin. Was ein Gewusel während des Starts und auf der 1. Runde. Quer hin und her hüpfen auf der kompletten Straßenbreite, teilweise fast stehenbleiben weil doch noch langsamere vor mir starteten usw. Trotz allem alles ohne blauen Flecken überstanden :).

Fand ganz gut mein Tempo und es lief so vor sich hin. Dann in der 4. Runde öffnete der Himmel seine Schleusen und wir wurden so richtig nass. Abkühlung ist ja gut aber so viel auf einen Schlag ^^ ? Und das wo ich eigentlich aus Zucker bin.

Letzten 500 m dann nochmal richtig Gas gegeben und einige viele Läufer „aufgesammelt“. Am Ende stand eine Zeit von 43:22 min fest. Ziel war es für mich unter 48 min zu laufen und nicht aus dem letzten Loch zu pfeifen und es hat geklappt (Härtetest bestanden). Endplatzierung 1423 von 1908. Langzeitziel: in der Altersklasse M85 auch joggend ins Ziel zu kommen, mein Respekt.

Nächstes Jahr bin ich auch wieder dabei, hoffentlich bei schönerem Wetter. Und zu den Kenianern im A-Lauf schaff ichs auch noch 😉 .

Nächster geplanter Härtetest Sonnwendlauf Ebern so um die 11 km bis dahin.