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5. Friedenslauf Schöllkrippen

Auf der Suche nach einer kleinen Laufveranstaltung ohne viel Streß für das letzte Wochenende bin ich auf den 5. Friedenslauf in Schöllkrippen gestoßen. Der komplette Erlös soll Friedensdorf International zu Gute kommen. Angeboten wurden eine 20 km Strecke, 10 km Strecke und als Premiere dieses Jahr eine 5 km Strecke sowie zwei Schülerläufe.

Mit dem Shuttle-Service wurde man zum Startpunkt gebracht und durfte im Kahlgrund entlang bis zum Ziel auf dem Marktplatz in Schöllkrippen laufen/walken. Am Samstag um eins traf ich dann in Schöllkrippen ein um mich mal schnell nachzumelden. Zu dem Zeitpunkt war auch schon der Bus mit den 20km-Läufern auf dem Weg nach Alzenau. Geplant hatte ich eh den 10er mitzulaufen hatte also noch Zeit. Um 13:30 gingen dann die Busse, zwei an der Zahl, Richtung Mömbris zum Start. Nach den Grußworten des dortigen Bürgermeister ging es dann um zwei Uhr los. Es war nicht nur warm, sondern richtig warm. Schon von anfang an lief es richtig zäh. Ich war eh nicht auf Zeitenjagd und wollte flott aber locker ins Ziel kommen. Schon nach einer Viertelstunde hatte ich mir vorgenommen jede Verpflegungsstelle mitzunehmen.

Zur Strecke. Es ging immer am Kahlgrundradweg entlang, ab und zu Schatten den ich dann auch versucht habe ausgiebig zu nutzen.
Raus aus Mömbris, durch Schimborn und rein nach Königshofen. Nicht alles war absolut flach sondern ging auch schon ab und zu mal bergauf und zum Glück auch bergab. Ich schnaufte schon ein wenig als ich in Königshofen ankam. Dort gab es dann auch schon die erste Verpflegung mit Wasser *lechz* und Müsliriegeln. Einen Becher Wasser gemütlich geschlürft und noch einen über den Kopf gekipp und es konnte weitergehen. Nach der nächsten Kurve standen schon die 5km-Läufer und warteten auf ihren Startschuss.
Weiter ging es Richtung Blankenbach und es gab dann mehr Sonne auf der Strecke und auch größere Abstände zwischen den Läufern. Kurz nach Blankenbach gab es dann noch mal eine Wasserstelle an der ich auch Pause machte zum gemütlichen Trinken. Jetzt dann nur noch Endspurt, aber an spurten war nicht zu denken. Also gemütlich weiter. Am Ende nochmal über die Bahnstrecke und über die Kahl. Kurz vor der letzten Straßenüberquerung rund 200m vor dem Ziel ging mir dann noch der Schnürsenkel auf und die nächste Pause war angesagt.
Beim Zieleinlauf wurde jeder mit Namen angesagt und am Ende mit Wasser sowie Bananen beglückt. Ich musste mich dann erstmal rund 10 min im Ziel erholen. Ich war einfach fertig. Kann nur an der Hitze gelegen haben. Weiter den Läufern und auch Walker (die durften ja auch) beim Zieleinlauf zugeschaut und dabei leckeren Kuchen gefuttert und ein paar alkoholfreie Weizen geschlürft.

Nachdem ich mich abgekühlt hatte ging es dann direkt ins Schwimmbad. Außentemperaturanzeige Schwimmbad 30° … ja kein Wunder dass ich so geschwitzt habe. Aber Wassertemperatur 21° … da hab ichs dann doch nicht so lange drin ausgehalten. Dafür dann umso länger faulenzend auf der Wiese.

Fazit: Es hat sich gelohnt mitzulaufen, auch wenn es am Ende hart war. Strecke wurde bei den Straßenkreuzungen gut abgesperrt und verirren konnte man sich auch nicht. Schwimmbadeintritt war inklusive, die Kuchen lecker und die Stimmung untereinander Klasse. Werde versuchen nächstes Jahr wieder mitzumachen.
Achja, konnte einen Blick auf die inoffizielle Ergebnisliste erhaschen und da Stand für mich eine Zeit von 51:17 min und Gesamt-13. Hui! Nachgemessen waren es knapp über 9 km aber die haben mir auch dicke gereicht.

7. Friedenslauf der Spessartbiker

Eigentlich hatte ich geplant dieses Jahr wieder den Sonnwendlauf in Ebern zu absolvieren, aber leider ist dieser dieses Jahr ausgeholfen. Drum schaute ich mich in unserer Gegend nach einem Lauf um. Zur Auswahl hatte ich dann den Honischlauf in Niedernberg mit einer flachen, angeblich bestzeitfähigen, Strecke und dem Friedenslauf bei mir in der Stadt.

Entscheidung viel dann für den Friedenslauf der Spessartbiker (Näheres dazu hier). Wenn schon laufen dann für was Gutes und in dieser Gegend war ich auch läuferisch noch nie unterwegs. Um 3 Uhr mittags gings dann gleichzeitig mit Nordic Walker, Wanderer und Jogger auf die Strecke. Man hatte die Wahl die 10 oder 5 km Strecke zu erlaufen. Eine offizielle Zeitmessung fand nicht statt.

Nach einer Ansprache des Veranstalters ging es dann auch los.

Kurz nach dem Start ging es gleich den Berg hoch und der Puls kam schön in Schwung. Nach einer seitwärts Bewegung am Berg ging es gleich noch weiter hinauf an einem Kreuzweg entlang mit einigen Stufen. Oben angekommen ging es dann auch gleich wieder bergab in Richtung der Obernauer Kapelle. Hier trennten sich die 5 und 10km-Läufer. Ab hier ging es dann auch weiter schön bergab auf schmalen Trampelpfaden mit schön viel Wurzelwerk. Mit kurzer Sicht auf Obernau ging es dann vorbei am Obernauer Sportplatz, den man nur hören konnte (fand ein Fußballspiel statt), zurück in Richtung Kapelle. Und immer weiter über Trampelpfade und diesmal bergauf.

Nach der Kapelle nun wieder auf einer Schotterstrecke schön flach um sich ein wenig zu erholen. Dann wieder steil bergauf unter einem Strommast durch und am Matsch von Waldarbeiten vorbei. Hier mußten dann auch einige gehen, doch ich konnte komplett durchlaufen *stolzbin*. Auf der Höhe des Berges kam man dann an den 3 Kreuzen raus und ab da ging es dann nur noch steil bergab in Richtung Ziel. Ein paar hundert Meter vor dem Ziel traf ich noch Tischtenniskollegen in seinem Garten und hielt ein kurzes Pläuschen 🙂 .

Im Ziel gabs dann Bratwurst, Kuchen und schön viel zu trinken.

Besonderheiten des Laufes:

  • Als „Startnummer“ hatte man zur Wahl die Wörter „Mut“, „Kraft“, „Wille“ und „Frieden“
  • Man merkte beim Laufen dass niemand auf Zeit lief sondern auf durchkommen und Spaß haben
  • Strecke sehr gut ausgeschildert.
  • Lauter nette Jungs und Mädels
  • Die 10 km waren nach meiner Messung hier bei jogmap 11,4 km und die 5km waren 7,8 😉

PS: Meine Zeit 1h7min bei rund 300 Höhenmeter