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2. Sunbed-Lauf Kleinostheim

Letzter Schultag des Schuljahres 09/10 und in Kleinostheim findet wieder der Sunbed-Lauf statt. Dieses Jahr zum zweiten Mal und ich bin das zweite Mal dabei. (Bericht aus letztem Jahr )

Vorzeichen:

Im Vergleich zum Vorjahr insgesamt 60 mehr Trainingskilometer (319 km gesamt) und in den Wettkämpfen zuvor immer die Bestzeit (15. HVB Citylauf , SEFRA rennt gegen Gewalt 2010 ) gesteigert. Auch habe ich mehr „Überlänge“ trainiert, d.h. mehrere Trainingsläufe auch über 10 km. Unglücklicherweise (oder doch glücklicher?) war auch eine Verabschiedung eines Arbeitskollegen in die Rente und ich hab meinen Magen schön mit Kuchen, Steaks, Bratwurst und Salat gepflastert.

Start war wieder um 19:50 Uhr zu einer wirklich humanen Zeit. Wetter war ideal, nicht zu heiß und die Sonne war gerade am Untergehen. Startschuß und ab gings.

Ich durfte gleich feststellen, dass ich mich genau richtig einsortiert hatte (114 Finisher). Schon nach gerademal 200 m war das Feld sortiert und ich konnte meinen Stiefel laufen. Schon in der zweiten Runde waren nur noch wenige Läufer in meiner Umgebung und ich versuchte einfach nicht zu sehr abreißen zu lassen. Wunschzielzeit für diesen Lauf war für mich unter 50 min und nach zwei Runden war ich auch noch voll im Plan. Ich kann mich an eine Zeit von 24:48 min erinnern die ich da an der Anzeige lesen konnte. Durchlauf nach der dritten Runde war auch voll im Zeitplan doch kurz danach wurde ich schon vom Ersten überrundet.

Jetzt noch das Tempo halten und ich schaffs. Hatte dann Einen erreicht an den ich mich hängen konnte und lies mich von ihm ziehen, doch dann knapp 700 m vor dem Ziel gab er noch ein wenig Druck auf die Sohle und ich konnte nicht mehr mithalten und mußte ihn ziehen lassen. 40 m vorm Ziel sah ich dann die 49 auf der Zeittafel aufleuchten! „Geil“ dacht ich mir, ich kanns schaffen … „Gib noch ein wenig Gas“ … „Öhm, geht nicht“. Zieldurchlauf bei 49:58 min.

Neue persönliche Bestzeit ist geschafft! Am Ende wurden es dann 49:44 min netto. Schlagkaputt im Ziel und dann gleich an Wasser und Weizen erfreut.
Schade, dass die Veranstalter die Teilnehmerzahlen des letzten Jahres nicht erreicht haben. Bin aber nächstes Jahr trotzdem wieder dabei.

Nachzeichen:
Durch das viele Essen tagsüber, hab ich dann doch eine schöne Plautze vor mir hergeschoben. Also war die Bestzeit nicht das Ende der Fahnenstange.
Wenn ich mein Training so weiter durchziehe, wirds in Elsenfeld beim Lauftag vielleicht wieder was mit einer neuen PB.

Ihr werdet von mir hören.