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Schon wieder persönliche Bestzeit – Kleinostheim

Am Freitag war es mal wieder soweit. Der schon Dritte Sunbed-Lauf fand in Kleinostheim statt. Für mich war es auch schon der dritte Start bei diesem Lauf. Bisher standen auch immer neue Bestzeiten für mich auf dem Programm auf der Zehn-Kilometer-Strecke. Irgendwann muss ja mal die Serie reißen.

Vorbereitung, wenn man es so nennen will, war ein für mich am Dienstag der bisher längste und „höchste“ Lauf in meiner bisher kurzen Karriere über rund 15 km und 450 Höhenmeter. Danach Pause.

Am Freitag eine 3/4-Stunde vorm Start angekommen und hurtig nachgemeldet. Ein wenig warmgelaufen und eigentlich keine große Lust gehabt auf richtig schnell und diese Streckenlänge. Aber bei einer Nettozeitmessung juckt es doch ein wenig in den Füßen.

Start war pünktlich nach dem fünf Kilometer Lauf. Habe mich recht weit hinten eingeordnet. Nach der ersten Kurve hatte ich dann auch wohl auch schon meinen Schritt gefunden. Nach und nach die langsameren Läufer überholt und schon zu Ende der ersten Runde jemanden gefunden hinter dem ich her konnte. Vier Runden waren zu laufen und beim erstmaligen Durchlauf standen 12min auf der Uhr. Für mich eigentlich schon zu schnell. Ende zweiter Durchlauf eine 24 … Wahnsinn. Kurz danach die Getränkestation und hier musste ich meinen Vorläufer überholen, er ist plötzlich langsamer geworden. Nächstes Ziel war sich dann an eine 4er-Gruppe zu hängen. Schaffte ich dann auch recht flott musste aber bis zum Schluss kämpfen dran zu bleiben. In der dritten Runde dann die fällige Überrundung (also ich wurde überrundet). Letzter Durchlauf dann bei 36:22min. Letzte Runde kämpfe ich um den Anschluß an die Gruppe und mit dem Wind. Ohne Endspurt, es fehlte einfach die Power, eine Bruttozeit von 48:48 min, schon das eine neue Bestzeit, aber Netto eine Punktlandung auf 48:30 min.

Neue absolute persönliche Bestzeit auf dieser Strecke. Eigentlich warte ich ja schon sehnsüchtig darauf meine Rekordjagd zu beenden. Ist ja schon nicht mehr normal oder?

Bericht bei Laufreport

Bericht von Felix Hohm

1. Sunbedlauf

Mhh, Sunbed .. Sonnenbetten? Paßt doch ideal in den Sommer. Doch nach ein kleinwenig Recherche konnte ich erfahren, dass es sich hierbei um Einlagen handelt. Auch schön, ich lauf trotzdem mit.

Wetter war ideal und die Startzeit sowieso. Freitag abends (31.07.) um 19:50 Uhr sollte es für mich losgehen. Schon um halb sechs war ich bei der Anmeldung und konnte mir bei gut gelaunten Helfern meine Startnummer inklusive gut gekühlten alkoholfreies Weizen (von Faust) abholen. Hab die Flasche dann gleich bei guten Bekannten geleert, in der Hoffnung, dass ich dann gleich Minuten schneller werde. Stand ja auch „isotonisch“ auf der Flasche und das ist doch gut oder?

Kurz vorm Start fand ich mich bereits im hinteren Bereich des Starterfeldes ein, in freudiger Erwartung auf den Startschuß. Doch eine halbe Minute vor dem Start, kam der Letzte des 5 km Laufes an und durfte unter Applaus durch das Spalier der 10 km-Läufer.
Pünktlich ging es dann los. Voraus die einzige Handbikerin. Habe ich auch das erste Mal bei einem Lauf gesehen.
Es ging dann auf einen 2,5 km Rundkurs durch den Ortskern mit ein paar langen Geraden und eckigen Kurven. Von den Anwohnern an der Strecke wurde man gut unterstützt und sogar ein junger Trommler hat sich eingefunden.

Nun zum Lauf. Ziel war es für mich, eine Runde in ungefähr 12:30 min zu bewältigen. Was für mich heißen würde: Bestzeit! Ging auch ganz gut los und die erste Zielüberquerung war bei 12:50. Hatte da schon meinen Rythmus gefunden und konnte das Tempo halten ohne an meine Grenzen zu kommen.
Zweite Runde der Durchlauf bei 25:20. Hey paßt doch. Diesmal mußte ich aber einen Becher an der Wasserstation mitnehmen und habe den Inhalt gleich mal ins Gesicht geschmissen. Jetzt begann ich auch langsam werdende Läufer einzusammeln.
Dritte Runde Durchlauf bei 38:00. Jo sakra, hat das Weizen was gebracht? Da gönn‘ ich mir noch ein Becher. Von unten ins Gesicht geschmissen und tief dabei eingeatmet. *hustroechel* Jetzt ist die Nase auch schön durchgepustet.

Endspurt und im Ziel stand eine 50:32 min. Bestzeit! Steigerung um zweieinhalb Minuten gegenüber letztem Jahr im September auf den 10 km.
Danach wieder Getränkeversorgung mithilfe von alkohlfreiem Weizen. Ich glaub die wollen uns süchtig danach machen.

Tja, ein gelungener Lauf für mich und ich denke auch für den Veranstalter. Überall gut gelaunte Helfer und auch keine großen Probleme bzw. Beanstandungen am Ablauf.

Ich komm wieder, keine Frage 🙂 .