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28. Wintercross Goldbach – 2. Lauf

Mein letzter Trainingslauf war am 30.10. und in den letzten rund zwei Monaten war ich nur viermal auf der Strecke.
Wirklich gute Vorzeichen um beim Wintercross in Goldbach (10 km) eine Top-Zeit hinzulegen. Mein selbstgestecktes Ziel war unter 1h10min zu bleiben.

Bei diesem Wetter konnte ich einfach nicht die Füße stillhalten und ich wollte schon seit einiger Zeit unbedingt bei dem Wintercross mitmachen. Brav wie ich bin erstmal eine dreiviertel Stunde vor dem Start meine Einzelstart-Anmeldung abgegeben. Schön warm war es draußen und blauer Himmel, Läuferherz was willst du mehr?

Dann eine Viertelstunde vor dem Start ein wenig eingetrappt und gaaaanz hinten im Feld einsortiert. Kurz danach ging auch schon der Countdown los und gaaanz weit vorne war tatsächlich ein Startfähnchen zu erahnen. Mit den Worten „Viel Spaß beim Sommercross“ ging es dann auf die Strecke. Am Anfang natürlich ein wenig eng, aber so konnte ich nicht zu schnell angehen (positiv). Nach dem Hügel ging es schon zur ersten Schleife und ich durfte die Spitzengruppe begutachten, die uns entgegenkam. Sahen noch alle ganz frisch aus 😉 .

Angeblich waren Lothar Leder, der Vizedeutschemeister über 50 km und die deutsche Meisterin im Berglauf (beide kenne ich nicht) am Start. Die waren wahrscheinlich auch da mit in der Spitzengruppen (aber erkannt hab ich sie nicht). Bei mir selbst ging es ganz gut, war schön zu laufen auf der leicht angematschten Strecke. Bei ungefähr km 3 wurde ich nach der Zeit gefragt und da waren doch noch nichtmal 18 min um. Klasse Sache.

Ab und zu hat es sich an den Bergen gestaut, trotz allem konnte ich schön durchlaufen.
Auf dem zweiten und letzten „Begegnungsabschnitt“ kamen uns schon richtige Pulks entgegen. Zu dem Zeitpunkt war die Spitze mit Sicherheit schon im Ziel und hielten ein Pläuschchen bei warmen Tee.
Ein paar Wellen und dann die lange Bergab-Passage auf der ich schön ausruhen konnte (und auch ein paar mal überholt wurde).

Zum Schluß der Wadenbeißeroberschenkelstreßeranstieg. Doch vorher wurde ich wieder nach der Zeit gefragt ^^. 50 Minuten … mhhh, da könnte ich ja unter einer Stunde bleiben … na, mal schauen was geht. An dem Anstieg gingen dann schon einige in den flotten Walkschritt über doch ich konnte durchziehen (stolzbin).

Und schon war der Zieleinlauf … bei meinem Durchlauf wurde eine 59:22 angesagt, also unter einer Stunde … geil. So schnell war ich selbst während meines besten Sommertrainings nicht.

Kann ich jetzt endlich mit der Winterpause anfangen? 😉

11. Goldbacher Meile

Auch bei der Goldbacher Meile war ich dieses Jahr am Start (2009 ). Und dieser war schon am Sonntag letzter Woche in der Frühe. Die Sonne begrüßte einen im Start- Zielbereich bei doch recht kühlen Temperaturen (rund 7°). Und ich hatte doch tatsächlich meine lange (neue!) Hose einmal bei einem Lauf an. Aber wirklich kalt ist es mir dann doch nicht geworden.

Vor uns starteten die Halbmarathonis und wir Kurz-Crosser fanden uns kurz danach auf der Startlinie ein. Um 9:10 Uhr kam der Startschuss und wir wetzten gleich los. Diesmal hab ich versucht mich recht weit vorne einzureihen und habe wohl auch gleich die richtige Reihe erwischt. Schnell zog sich das Feld auseinander.
Nach dem ersten Berg sah ich auch schon die Spitze entgegenkommen. Und ich war auch schon irgendwie außer Atem. Versuchte trotz allem das Tempo irgendwie zu halten. Dann kam auch schon die lange Bergab-Passage und ich konnte mich schön ausruhen. Habe mich auf dem Stück dann auch überholen lassen (brauchte wirklich die Pause), aber nur von zwei Läufern.
Danach kam auch schon der letzte knackige Berg und als ich oben ankam, war ich auch schon fast stehend KO. Zielsprint und ich sehe auf der Uhr eine 31:irgendwas. Seltsam, 3 Minuten langsamer als letztes Jahr? Egal, erstmal Tee her und ausschwitzen.

Am Ende war es eine 26:53 min auf die 5,4 km und wieder eine neue PB für mich. Die angezeigte Zielzeit war einfach um 5 Minuten falsch. Nach dem letztjährigen ersten Platz in meiner Altersklasse, dieses mal der Letzte. Aber auch nicht schlimm.

Nebenbei wurde noch ein neuer Streckenrekord aufgestellt mit 18:51 min (über eine Minuten schneller).

Im Ziel dann wieder den lecker Kuchen in Beschlag genommen und noch den Zieleinlauf der Ersten im Halbmarathon miterlebt.

Dies war’s dann auch schon für das Laufjahr.

Kleine Statistik:

Gesamtlaufkilometer 2010: 470 (2009: 338)
Anzahl der Läufe 2010: 54 (2009: 40)
Wieder nur persönliche Bestleistungen aufgestellt wie z.B. 10 km in 49:17  ( 2009 in 50:20  )

Jetzt gehts wieder mit Tischtennis los.

6. Lauftag des Lkr. Miltenberg

Wie in den letzten beiden Jahren ( 2008 , 2009 ) bin ich auch dieses Jahr wieder beim 6. Lauftag des Landkreises Miltenberg an den Start gegangen. Durch meine Voranmeldung konnte ich auch erst 20 Minuten vor dem Start eintreffen und die Startnummer zügig abholen. Wie auch schon in den letzten Jahren war die Moderation und die Musik im Start-/Zielbereich wieder Klasse.

Pünktlich um 8:45 Uhr ging es auf die altbekannte Strecke und ich legte gleich zügig los. Den ersten Kilometer auch schon in 4:30 heruntergerissen. Hab mich dann auch gleich ein wenig eingebremst, da meine Zielzeit eigentlich bei 49:30 min lag. Ab Kilometer 2 habe ich dann jeden Kilometer in rund 5 Minuten abgerissen. Ging dann die alte Bahntrasse immer „bergauf“. Eigentlich gar nicht zu spüren. Ab dem Wendepunkt ging es ja dann auch zum Glück nur noch „bergab“. Konnte mein Tempo immer schön halten, auch wenn ich doch ab und zu überholt wurde.

Bei km 8 dann einen humpelnden Läufer überholt, den ich dann in der Dusche wieder traf. Gute Besserung nochmal!

Die vier Verpflegungspunkte waren auch wieder gut verteilt, so dass keine Wünsche offen blieben. Letzten Kilometer nochmal ein wenig Gas gegeben und im Schlußspurt konnte ich dann doch noch einen Läufer überholen.

Endzeit brutto bei 49:17 min und neue persönliche Bestleistung. Das dritte Mal in Folge habe ich hier einen persönlichen Streckenrekord aufgestellt. Das heißt natürlich, dass ich nächstes Jahr auch wieder mit dabei bin. Außerdem muss die T-Shirt-Sammlung weiter ausgebaut werden.

Im Anschluß dann die warmen Duschen ausgiebig genutzt und den leckeren Kuchen schmecken lassen. Noch den Zieleinlauf bei den 3,6 km verfolgt und die Sonne im Ziel genossen.

Wie jedes Jahr ein Klasse organisierter Lauf und der Bilderservice ist auch nicht zu verachten.

Nächster Lauf dann die Goldbacher Meile. Bis dahin!

4. Kinzigtal Challenge

Letzten Sonntag ging es nach Nieder-Moos an den See und auf dem Weg lag Wächtersbach, wo an diesem Tag auch die 4. Kinzigtal Challenge stattfand. Hatte mich dort recht kurzfristig am Donnerstag zuvor für die 5 km-Strecke angemeldet, um vielleicht mal auszutesten wie schnell ich wirklich kann.

Nach leicht verspäteter Abfahrt zu Hause kam ich dann doch noch rechtzeitig dort an. Und es war doch tatsächlich neblig und „nur“ 17° C. Naja, beim Lauf werde ich ja wohl nicht frieren. Ich ging mich dann auch schon einlaufen und zeigte meiner Begleitung das Ziel, damit sie dort schön brav auf mich warten kann. Das Ziel war übrigens das Wächtersbacher Schwimmbad.

Um 9 Uhr wetzten dann auch schon die Schüler los und wir 5km Läufer konnten uns schon für den 9:05 Start hinstellen. Peng und es ging schon los, merkte sofort, dass ich mich dann doch ein wenig weit hinten hingestellt habe und musste mich bei den 52 Teilnehmern noch ein wenig durchwühlen. Auf der Strecke war aber genügend Platz und es ging schnell vorwärts.

Kaum 500 m um schon die erste Getränkestation, ja welch ein Luxus! War aber wohl eher für die nach uns startenden 10 km Läufer gedacht. Sonne hatte sich auch schon durch den Nebel gekämpft und es wurde prächtig warm. Die ersten vier Kilometer vergingen wie im Flug (bei ungefähr 2,5 km auch wieder eine Getränkestation) und sah mich auf einem weit unter 5er-Schnitt-Kurs! Nur noch Tempo halten. War aber wirklich schwer auf dem letzten Kilometer und ich musste richtig beißen.

Zieleinlauf auf einem roten Teppich und gleichzeitig mit der Siegerin der Altersklasse W10 … Mpf. Aber trotzdem bin ich aufs Treppchen gekommen! Dritter Platz bei den „Ü18“ und somit auch meine erste Bronzemedaille, die ich in Empfang nehmen durfte. Auch wenn ich nur Gesamt-18. geworden bin. Die ganzen jungen Leuts sind halt doch Flitzer.

Dann noch ein paar Stückchen Kuchen gegessen, der kleinen Dusche einen Besuch abgestattet und dann ging es auch schon weiter nach Nieder-Moos.

Der Lauftag in Elsenfeld kann kommen. Endzeit von 23:49 min auf die 5km und somit fast ein 4:45er Schnitt. Wahnsinn!

SEFRA rennt gegen Gewalt 2010

Ist schon ein Weilchen her der Lauf (Sonntag 11.07.2010), aber trotzdem hier mein Bericht.

Da ich auch schon letztes Jahr mit von der Partie war, konnte ich dieses Jahr nicht wirklich kneifen, außerdem hatte ich noch zwei Arbeitskollegen überreden können mitzulaufen. Wie immer ging der Erlös des Laufes komplett an Sefra (http://www.sefraev.de).

Schon am Donnerstag habe ich mir die Startnummer abholen können, sodass es gereicht hat, nur 10 Minuten vor dem Start anzutanzen. Natürlich auch wie letztes Jahr die Aufwärmgymnastik verpasst. Machte aber nichts, da es ja um 10 schon wieder 30 Grad hatte.

Pünktlich um 10:30 gings los. Alle Starter (rund 270) mussten durch den Tunnel und konnten gleich loswetzen. Die Strecke war wie letztes Jahr die gleiche geblieben. Besonderheit dieses Jahr: im Schöntal fand zum gleichen Zeitpunkt ein Schöntalkonzert eines Blasorchesters statt. Da mussten wir leider die Zuhörer mit unserem Getrappel im Hörgenuss ein wenig stören.

Bin auch gleich im Laufrythmus gewesen und fühlte mich auf den ersten beiden Runden ganz gut. Getränkestation und eine Dusche (Wasserschlauch THW) waren zur Abkühlung und Erfrischung bereit.
In der dritten Runde musste ich der Hitze und wohl auch meinem flotten Antrittstempo Tribut zollen und lief wohl somit eine (gefühlt) langsamere Runde.

Am Ende sprang für mich dann trotzdem ein neuer Streckenrekord heraus: 30:28 min

Im Anschluss dann Wasser becherweise heruntergekippt und Schaten gesucht. Und danach wieder an der großen Kuchentheke bedient 🙂

Mein Arbeitskollege hat seine/meine Altersklasse gewonnen (naja, Triathlet halt) und die Arbeitskollegin ist auch wohlbehalten ins Ziel gekommen.

Nächster Lauf für mich dann wohl der 2. Sunbed in Kleinostheim.

Nächstes Jahr natürlich wieder beim Sefra-Lauf am Start!

7. Friedenslauf der Spessartbiker

Eigentlich hatte ich geplant dieses Jahr wieder den Sonnwendlauf in Ebern zu absolvieren, aber leider ist dieser dieses Jahr ausgeholfen. Drum schaute ich mich in unserer Gegend nach einem Lauf um. Zur Auswahl hatte ich dann den Honischlauf in Niedernberg mit einer flachen, angeblich bestzeitfähigen, Strecke und dem Friedenslauf bei mir in der Stadt.

Entscheidung viel dann für den Friedenslauf der Spessartbiker (Näheres dazu hier). Wenn schon laufen dann für was Gutes und in dieser Gegend war ich auch läuferisch noch nie unterwegs. Um 3 Uhr mittags gings dann gleichzeitig mit Nordic Walker, Wanderer und Jogger auf die Strecke. Man hatte die Wahl die 10 oder 5 km Strecke zu erlaufen. Eine offizielle Zeitmessung fand nicht statt.

Nach einer Ansprache des Veranstalters ging es dann auch los.

Kurz nach dem Start ging es gleich den Berg hoch und der Puls kam schön in Schwung. Nach einer seitwärts Bewegung am Berg ging es gleich noch weiter hinauf an einem Kreuzweg entlang mit einigen Stufen. Oben angekommen ging es dann auch gleich wieder bergab in Richtung der Obernauer Kapelle. Hier trennten sich die 5 und 10km-Läufer. Ab hier ging es dann auch weiter schön bergab auf schmalen Trampelpfaden mit schön viel Wurzelwerk. Mit kurzer Sicht auf Obernau ging es dann vorbei am Obernauer Sportplatz, den man nur hören konnte (fand ein Fußballspiel statt), zurück in Richtung Kapelle. Und immer weiter über Trampelpfade und diesmal bergauf.

Nach der Kapelle nun wieder auf einer Schotterstrecke schön flach um sich ein wenig zu erholen. Dann wieder steil bergauf unter einem Strommast durch und am Matsch von Waldarbeiten vorbei. Hier mußten dann auch einige gehen, doch ich konnte komplett durchlaufen *stolzbin*. Auf der Höhe des Berges kam man dann an den 3 Kreuzen raus und ab da ging es dann nur noch steil bergab in Richtung Ziel. Ein paar hundert Meter vor dem Ziel traf ich noch Tischtenniskollegen in seinem Garten und hielt ein kurzes Pläuschen 🙂 .

Im Ziel gabs dann Bratwurst, Kuchen und schön viel zu trinken.

Besonderheiten des Laufes:

  • Als „Startnummer“ hatte man zur Wahl die Wörter „Mut“, „Kraft“, „Wille“ und „Frieden“
  • Man merkte beim Laufen dass niemand auf Zeit lief sondern auf durchkommen und Spaß haben
  • Strecke sehr gut ausgeschildert.
  • Lauter nette Jungs und Mädels
  • Die 10 km waren nach meiner Messung hier bei jogmap 11,4 km und die 5km waren 7,8 😉

PS: Meine Zeit 1h7min bei rund 300 Höhenmeter

15. HVB Citylauf

Nach dem guten Ergebnis im letzten Jahr, mußte ich in dieses mal im C-Lauf (für ambitionierte Hobbyläufer) an den Start gehen.

Start war am 07.05. um 19:25 Uhr und ich noch keine 24 Stunden 30 Jahre alt 🙂 . Ziel war für mich, zumindest unter 45 Minuten zu brauchen, damit ich nicht in den Start des B-Laufes rein prassel. Habe mich auch schön warmgelaufen. Wetter war, für den HVB Citylauf, überraschend trocken aber dann doch ein wenig kühl. Bin deswegen auch mit längerer Hose und 3-lagig an den Start gegangen.

Habe mich am Start auch gleich recht weit hinten eingereiht, damit ich möglichst wenigen im Weg stehe. Ging auch gut auf diese Taktik, leider ist vor uns im Getümmel jemand gestürzt. Hoffentlich geht es im gut. Erste Runde habe ich auch wohl sofort mein Tempo gefunden. Das Feld natürlich recht eng zusammen und der Rundenzähler kam nicht mehr aus dem Piepsen heraus. Ab und zu flitzte jemand recht flott vorbei doch habe ich mich die ganze Zeit recht gut gefühlt. In der vierten Runde ist dann mein Läuferblock überrundet worden, doch in der letzten Runde durfte ich auch einmal überrunden.

Am Ende der letzten Runde dann versucht mehr „Druck“ zu machen. Rund 400 Meter vorm Ziel wurde ich von einem Highspeed-Bayern-Fan überholt. Konnte ich nicht auf mir sitzen lassen und ich versuchte mich an seine Fersen zu heften. Ein mörderischer Endspurt und im Ziel Bestzeit mit 41:58 min. Mußte dann erstmal ausgiebig ausschnaufen um danach das Bavaria Weizen alkoholfrei und das Sodenthaler Wasser zu genießen.

Kurz nach meinem Zieleinlauf startete auch der B-Lauf mit der Frauen-Elite. Ich glaub die rennen schneller als ich bei meinem Endspurt. Der schnellste Mann war bei fast genau 21 min im Ziel.

Nächstes Jahr ist der Lauf dann wieder später am 22. Mai. Und ich hoffe ich bin wieder mit dabei!

10. Goldbacher Meile

Ha Jubiläum dieses Laufes und ich stürme aufs Treppchen.

Wie in meinem letzten Blogeintrag angekündigt bin ich die Goldbacher Meile am letzten Sonntag gelaufen. Das heißt, die Kurz-Cross-Strecke und nicht den Halbmarathon. Waren somit nur 5,4 km zu bewältigen auf einer sehr welligen Strecke (siehe hier).
Um Punkt 9 starteten die Halbmarathonis und ich lief mich noch irgendwo im Wald warm. 10 Minuten später gings auch für mich los. Ziel war, einfach schneller zu sein als das Jahr zuvor (29:04 min). Training seit dem letzten Rennen (Woche vorher ein 10er) war nicht so umfangreich. Nur ein gemütlicher 5 km Lauf.

Während des Laufs entbrannte dann ein kleiner „Kampf“ der Generationen. In der Hauptrolle ein Senior, Altersklasse 65, und ein „Jüngling“, Altersklasse Aktiver (meinereiner). Geschätzte viermal hat er mich und ich ihn überholt. Am Berg überholte ich ihn mit großen Schritten und auf der Geraden oder Bergab überholte er mich mit seiner hohen Schrittfrequenz.

Am Ende ließ ich ihn dann nach vorne, Alter vor Schönheit 😉 .
Selbst kam ich dann für mich in einer Klassezeit ins Ziel 28:04 min.

Tags darauf erfahr ich dann, dass ich die Siegerehrung verpaßt habe. Bin Erster in meiner Altersklasse geworden. Erster von Zweien 🙂 .

Naja, dann eben nächstes Jahr genauso schnell sein und ein bischen länger dort bleiben *g*.

Bemerkenswert: Der Halbmarathon (sehr viele Höhenmeter) wurde mit Streckenrekord beendet so knapp 1h15min.

Sehr zu empfehlen dieser Lauf und gut organisiert. Sind auch Veranstalter einer Wintercross-Serie.

5. Lauftag des Lkr. Miltenberg

Und schon wieder eine neue persönliche Bestzeit und das auch noch unverhofft.

Doch erstmal von Anfang an.

Nachdem ich in Kleinostheim (siehe letzten Blogeintrag) meine Bestzeit über 10 km geradezu pulverisiert hatte auf 50:32 min, habe ich es irgendwie geschafft weniger zu Laufen und immer gute Ausreden fürs Nichtlaufen zu finden:

  • Och in 2 Tagen fahr ich in Urlaub, da lohnt sichs nicht.
  • Bin im Urlaub da jogg ich nicht
  • Muß mich vom Urlaub erholen
  • Boah is das warm
  • Das Bier ist soo schön kühl usw.

Also im Endeffekt seit 01.August bis gestern 6 Läufe mit insgesamt 59 Kilometern … aber überall mind. ein Grinsesmiley als Laufbewertung. Dafür aber jede Woche 1mal mind. 1 Stunde auf dem Rad-Ergometer. Bilde mir da immer schön fest ein, dass ich da meine Ausdauer/Herzfrequenz trainiere.

Eigentlich doch keine gute Vorraussetzung für eine neue Bestzeit. Gestern morgen dann dafür schön früh aufgestanden und meinen Magen mit fester Nahrung beglückt. Losgetuckert und im Auto die Heizung angemacht. Hoffentlich wirds wärmer, hab doch nur kurze Sachen zum Laufen dabei.

Startnummer abgeholt und dann, noch im Trainingsanzug, eingejoggt. Und wie auf Bestellung kommt die Sonne raus. Trainingsanzug schnell raus, ein wenig gedehnt und noch ein bischen weitergejoggt.

Start pünktlich um 8:45 und ich diesmal nicht ganz hinten wie sonst, sondern mittendrin. Lief sich auch super an. Ab und zu jemanden überholt und seltenst selbst überholt worden.

Bei km 3 deutete sich ein Seitenstechen an und gleich mal weggeatmet.
km 5 … mhh laut Analog-Uhr so 26 min gebraucht, letzten km immer im ungefähren 5er Schnitt. Schön, kann so weitergehen(laufen).
km 7, ich werde überholt. He den hatte ich doch schon bei km 3 selbst überholt.
km 8, er wird langsamer, oder ich schneller? Jedenfalls sein Vorsprung bleibt konstant (25 m).
km 9, jippieh ich hab ihn eingeholt. Laufen nebeneinander.
km 9,234 so jetzt geben wir mal langsam Gas, auch wenn meine Oberschenkel langsam das Brennen anfangen. Mein Wille ist stärker.
km 9,877, die lange Zielgerade, ich sehe die Zieluhr Punkt 50:00. Erster Gedanke: Verdammt, die 50 nicht geknackt. Kurz danach, aber Bestzeit wirds!
km 10, 50:20 min. (Letztes Jahr 53:02)

Und gleich ab in die Verpflegungszone. Iso, Apfelsaft, Wasser, Bananen und Weizen. Überall durchprobiert.

So was lerne ich jetzt aus diesem Lauf? Weniger Training bringt Bestzeit … oder hättest mehr trainiert hättest die 50 geknackt (Jahreskilometer 326).
Egal, dann fällt die 50 eben nächstes Jahr. Noch ein Rennen am Sonntag (vielleicht die Goldbacher Meile) und die Laufsaison muss der Tischtennissaison weichen.

Homepage des Veranstalters

Verpflegung top, Strecke top, ich komm wieder!

1. Sunbedlauf

Mhh, Sunbed .. Sonnenbetten? Paßt doch ideal in den Sommer. Doch nach ein kleinwenig Recherche konnte ich erfahren, dass es sich hierbei um Einlagen handelt. Auch schön, ich lauf trotzdem mit.

Wetter war ideal und die Startzeit sowieso. Freitag abends (31.07.) um 19:50 Uhr sollte es für mich losgehen. Schon um halb sechs war ich bei der Anmeldung und konnte mir bei gut gelaunten Helfern meine Startnummer inklusive gut gekühlten alkoholfreies Weizen (von Faust) abholen. Hab die Flasche dann gleich bei guten Bekannten geleert, in der Hoffnung, dass ich dann gleich Minuten schneller werde. Stand ja auch „isotonisch“ auf der Flasche und das ist doch gut oder?

Kurz vorm Start fand ich mich bereits im hinteren Bereich des Starterfeldes ein, in freudiger Erwartung auf den Startschuß. Doch eine halbe Minute vor dem Start, kam der Letzte des 5 km Laufes an und durfte unter Applaus durch das Spalier der 10 km-Läufer.
Pünktlich ging es dann los. Voraus die einzige Handbikerin. Habe ich auch das erste Mal bei einem Lauf gesehen.
Es ging dann auf einen 2,5 km Rundkurs durch den Ortskern mit ein paar langen Geraden und eckigen Kurven. Von den Anwohnern an der Strecke wurde man gut unterstützt und sogar ein junger Trommler hat sich eingefunden.

Nun zum Lauf. Ziel war es für mich, eine Runde in ungefähr 12:30 min zu bewältigen. Was für mich heißen würde: Bestzeit! Ging auch ganz gut los und die erste Zielüberquerung war bei 12:50. Hatte da schon meinen Rythmus gefunden und konnte das Tempo halten ohne an meine Grenzen zu kommen.
Zweite Runde der Durchlauf bei 25:20. Hey paßt doch. Diesmal mußte ich aber einen Becher an der Wasserstation mitnehmen und habe den Inhalt gleich mal ins Gesicht geschmissen. Jetzt begann ich auch langsam werdende Läufer einzusammeln.
Dritte Runde Durchlauf bei 38:00. Jo sakra, hat das Weizen was gebracht? Da gönn‘ ich mir noch ein Becher. Von unten ins Gesicht geschmissen und tief dabei eingeatmet. *hustroechel* Jetzt ist die Nase auch schön durchgepustet.

Endspurt und im Ziel stand eine 50:32 min. Bestzeit! Steigerung um zweieinhalb Minuten gegenüber letztem Jahr im September auf den 10 km.
Danach wieder Getränkeversorgung mithilfe von alkohlfreiem Weizen. Ich glaub die wollen uns süchtig danach machen.

Tja, ein gelungener Lauf für mich und ich denke auch für den Veranstalter. Überall gut gelaunte Helfer und auch keine großen Probleme bzw. Beanstandungen am Ablauf.

Ich komm wieder, keine Frage 🙂 .